Was mich glücklich macht

  • Das Chaos im Kopf mit Meditation zum Verstummen zu bringen.
  • So oft wie möglich in den Wald zu gehen und sich von der Schönheit der Natur überwältigen zu lassen.
  • Sich FÜR etwas statt sich gegen etwas einzusetzen.
  • Die Angst der anderen, nicht zur eigenen Angst werden zu lassen.
  • Die eigene Angst anzuerkennen und sich mit ihr auseinander zu setzen.
  • Anderen Menschen zu helfen.
  • Kein Leid mit einem anderen Leid zu vergleichen.

Gehen Sie viel in den Wald….

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September, danke.

Danke für deine Wärme. Deine weichen Hände, die mein Gesicht hielten. Danke für deine Aufmerksamkeit, die mir so viel Nähe erlaubte, wie ich es zulassen konnte. Danke für deinen Geruch, der süss und nach Ehrlichkeit roch.

Danke für deine Küsse, die nach Leben schmeckten.

text and pics by canela

Nebel

Meine Freundin in Kopenhagen sagt immer: „Nebel rückwärts buchstabiert heisst Leben.“ Sie hat recht.

Ich mochte früher Nebel nicht. Keine Sonne, der ganze Tag grau; ich wollte Licht, Farben und klare Sicht.

Seit ich oft im Wald bin, hat sich mein Verhältnis zum Nebel verändert. Dank Achtsamkeit habe ich die behutsame Zärtlichkeit des Nebels entdeckt. Die Stille, die dem Nebel innewohnt. Dieses liebevolle Umhüllen, das sich wie ein Flüstern um alles legt, bis alles verstummt. Die Schönheit des Nichtwissen und Nichterkennen.

Ist das wirklich ein Baum, den ich sehe? Wo ist das kleine Häuschen am Rande der Strasse geblieben? Dinge erahnen, das Gewohnte mit anderen Augen sehen.

Dann staune ich, immer wieder, wie plötzlich alles aus dem Nebel hervortritt und freue mich. Wann hast du das letzte Mal gestaunt und dich wie ein Kind darüber gefreut?

text and pics by canela

Wir alle stehen in Verbindung

“Wir alle stehen in Verbindung miteinander, nicht nur sozial und auf körperlicher Ebene, sondern auch über den Strom unserer Gedanken und Emotionen, die einander durchdringen …. Verantwortungsgefühl, Verständnis, Mitgefühl, Liebe, Nicht-Verletzen – das sind die wahren Glieder der Kette, die uns verbindet, und sie müssen in unseren Herzen geschmiedet werden.”
Roberto Assagioli

Vom schönsten Plätzchen der Welt

Neulich fragte mich jemand, ob er mich besuchen dürfe, damit er meinen Wald fotografieren könne. Ich müsse ihm nicht die schönsten Plätzchen zeigen, meinte er. Ich antwortete darauf hin, dass es mich freuen würde, wenn er meinen Wald sehen wolle. Aber ich hätte keine Lieblingsplätze. Ich weiss nicht, ob er mich verstanden hatte.

Der schönste Ort der Welt für mich ist der Moment, in dem sich mein Blick und meine anderen Sinne in einer harmonischen Einheit befinden. Diese Ganzheit löst bei mir Glücksgefühle und Verbundenheit aus. Und genau dann befinde ich mich am schönsten Platz überhaupt.

Kürzlich war ein Blatt das schönste Plätzchen, das ich je gesehen hatte. Während dem Walken erblickte ich im Laub ein Blatt, in dem ein Baum eine Nachricht hinterlassen hatte. Er hatte sich selber auf das Blatt gemalt. Als wäre es ein Abschiedsbrief an sein Laubkleid. Das Erkennen des Baumabbildes in einem seiner Blätter, verwandelte dieses Pflanzenteilchen für mich – für einen Augenblick – in den schönsten Ort der Welt.

text and pics by canela