Ich glaube, dass

Ich glaube, dass wenn man sich Zeit für sich selber nimmt und sich selber Sorge trägt, dass man echter und wahrhaftiger andere Menschen lieben kann.

Ich glaube, dass Liebe auf einer Wiese oder im Wald blüht und nicht auf einer fein säuberlich geschnittenen Rasenfläche.

Ich glaube, dass es eine Schöpferkraft gibt, die man spürt, wenn man im Wald ist.

Ich glaube, dass man Menschen in einem besseren Licht  sehen sollte, als sie sich benehmen, weil man ihnen wohlgesinnter begegnet und ihnen somit keine Schranken aufsetzt.

Ich glaube, dass erwachsene Menschen sagen müssen, was sie möchten, damit sie das erhalten, was sie brauchen.

Ich glaube, dass man viel über sich selber lernt, wenn man sowohl die Zeit alleine, wie auch Zeit mit Menschen verbringt.

Ich glaube, dass eine gewisse Ordnung im Draussen eine Ordnung im Innen schafft.

Ich glaube, Respekt zu verlangen von anderen Menschen, ist wie Liebe zu verlangen. Beides ist unmöglich, wenn man sich selber nicht respektiert und liebt.

Ich glaube, dass Menschen, wenn sie so alt sind wie ich, sich verändern und wachsen können, wenn die Einsicht da ist.

Ich glaube, dass ältere Menschen genauso unreif sein können wie Junge.

Ich glaube, dass Vorstellungen, wie etwas zu sein hätte die Sicht einschränkt, wie etwas sein könnte.

Ich glaube, was mir geliebte Menschen sagen, weil ich von dem ausgehe, dass sie auch ehrlich zu mir sind.

Ich glaube, dass ich durch meine Verletzlichkeit Nähe schaffen kann.

Ich glaube, ich bin toll, weil ich mir tolle Menschen als Freunde und Freundinnen suche und wir uns gegenseitig „vertollen“….

by canela

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Hinter der Angst ist ein Raum gefüllt mit Blumen

Es gibt einen Raum, der so weit ist wie das Universum. Der so kompakt ist, wie ein Blume aus der Nähe betrachtet.

Dieser Raum ist für jeden Menschen anders.

Mein Raum ist gefüllt mir Leichtigkeit und Schönheit. Mein Raum ist mein Theaterstück. Ich bin der Regisseur, die Schauspieler und die Bühne zur selben Zeit. Niemand wird jemals diesen Raum so sehen und fühlen wie ich ihn erlebe. Wir können nur ahnen, was im Anderen geschieht. Aber sicher sein, nein, das können wir nicht.

Mein Raum ist gefüllt mit Verletzlichkeit, mit Zärtlichkeit, mit Kraft. Mit Liebe für das Alltägliche, das – aus der Nähe betrachtet – zu etwas besonderem wird. Mit Blumen, vielen Blumen. Mit Staunen über den Zauber, der über diesen Pflanzen liegt.

Was passiert, wenn du es wagst, hinter deiner Angst zu blicken?

text and pics by canela

Was mich glücklich macht

  • Das Chaos im Kopf mit Meditation zum Verstummen zu bringen.
  • So oft wie möglich in den Wald zu gehen und sich von der Schönheit der Natur überwältigen zu lassen.
  • Sich FÜR etwas statt sich gegen etwas einzusetzen.
  • Die Angst der anderen, nicht zur eigenen Angst werden zu lassen.
  • Die eigene Angst anzuerkennen und sich mit ihr auseinander zu setzen.
  • Anderen Menschen zu helfen.
  • Kein Leid mit einem anderen Leid zu vergleichen.

Gehen Sie viel in den Wald….

Kartoffelsalat mit Ei – eine Allegorie

Neulich habe ich gelesen: Es ist nicht das Erlebte oder die Umstände, die dich verändern. Es ist dein Wesen, deine Persönlichkeit wie du darauf reagierst. Das kochende Wasser macht die Kartoffel weich, aber das Ei hart.

So gesehen war ich die Kartoffel und du das Ei. Wir hätten einen schmackhaften Kartoffelsalat mit Ei abgeben können. Mit Kräutern, die wir zusammen gepflückt hätten. Mit der Sauce, die wir gemeinsam angerührt hätten.

Doch du, als Ei, wolltest nicht aus deiner Schale. Denn ohne Schale wärst du weich und verletzlich gewesen. Meine Kartoffelpelle hingegen war vor dem Kochen schon zart. Und nachher hättest du mein weiches Inneres erst recht mühelos zu Brei zerdrücken können.

Ich hätte dir und mir die richtige Zubereitung zugetraut. Deine Angst – die Schale zu verlassen – war jedoch grösser als deine Lust auf Kartoffelsalat mit Ei.

by pic and text canela

September, danke.

Danke für deine Wärme. Deine weichen Hände, die mein Gesicht hielten. Danke für deine Aufmerksamkeit, die mir so viel Nähe erlaubte, wie ich es zulassen konnte. Danke für deinen Geruch, der süss und nach Ehrlichkeit roch.

Danke für deine Küsse, die nach Leben schmeckten.

text and pics by canela