Wo sich Erde im Wasser verliert

Deine Händen liebkosen meinen Rücken
Du entlockst längst vergessene Melodien in mir
Dirigierst die Sinfonie meines Meeres

Der Druck deiner Finger löst sanfte Wellen aus
Ich spüre wieder das fliessende Wasser unter dem Eis

Dein Bauch bewegt sich in Einklang mit Meinem
Dieses leise Auf-und-ab erfüllt mich mit Nestwärme
Dein Atem dringt in mich ein
Meine leblose Erde ahnt Fülle

Unsere Seelen vereint im weiten Meer
Jede Welle ist willkommen
Unter der bewegten Oberfläche ruht die tiefe Stille
In der wir beide Eins sind

Meine Erde verliert sich in deinem Wasser
Du bist ich, ich bin du

by text and pic canela

 

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Ich glaube, dass

Ich glaube, dass wenn man sich Zeit für sich selber nimmt und sich selber Sorge trägt, dass man echter und wahrhaftiger andere Menschen lieben kann.

Ich glaube, dass Liebe auf einer Wiese oder im Wald blüht und nicht auf einer fein säuberlich geschnittenen Rasenfläche.

Ich glaube, dass es eine Schöpferkraft gibt, die man spürt, wenn man im Wald ist.

Ich glaube, dass man Menschen in einem besseren Licht  sehen sollte, als sie sich benehmen, weil man ihnen wohlgesinnter begegnet und ihnen somit keine Schranken aufsetzt.

Ich glaube, dass erwachsene Menschen sagen müssen, was sie möchten, damit sie das erhalten, was sie brauchen.

Ich glaube, dass man viel über sich selber lernt, wenn man sowohl die Zeit alleine, wie auch Zeit mit Menschen verbringt.

Ich glaube, dass eine gewisse Ordnung im Draussen eine Ordnung im Innen schafft.

Ich glaube, Respekt zu verlangen von anderen Menschen, ist wie Liebe zu verlangen. Beides ist unmöglich, wenn man sich selber nicht respektiert und liebt.

Ich glaube, dass Menschen, wenn sie so alt sind wie ich, sich verändern und wachsen können, wenn die Einsicht da ist.

Ich glaube, dass ältere Menschen genauso unreif sein können wie Junge.

Ich glaube, dass Vorstellungen, wie etwas zu sein hätte die Sicht einschränkt, wie etwas sein könnte.

Ich glaube, was mir geliebte Menschen sagen, weil ich von dem ausgehe, dass sie auch ehrlich zu mir sind.

Ich glaube, dass ich durch meine Verletzlichkeit Nähe schaffen kann.

Ich glaube, ich bin toll, weil ich mir tolle Menschen als Freunde und Freundinnen suche und wir uns gegenseitig „vertollen“….

by canela

Hinter der Angst ist ein Raum gefüllt mit Blumen

Es gibt einen Raum, der so weit ist wie das Universum. Der so kompakt ist, wie ein Blume aus der Nähe betrachtet.

Dieser Raum ist für jeden Menschen anders.

Mein Raum ist gefüllt mir Leichtigkeit und Schönheit. Mein Raum ist mein Theaterstück. Ich bin der Regisseur, die Schauspieler und die Bühne zur selben Zeit. Niemand wird jemals diesen Raum so sehen und fühlen wie ich ihn erlebe. Wir können nur ahnen, was im Anderen geschieht. Aber sicher sein, nein, das können wir nicht.

Mein Raum ist gefüllt mit Verletzlichkeit, mit Zärtlichkeit, mit Kraft. Mit Liebe für das Alltägliche, das – aus der Nähe betrachtet – zu etwas besonderem wird. Mit Blumen, vielen Blumen. Mit Staunen über den Zauber, der über diesen Pflanzen liegt.

Was passiert, wenn du es wagst, hinter deiner Angst zu blicken?

text and pics by canela

Was mich glücklich macht

  • Das Chaos im Kopf mit Meditation zum Verstummen zu bringen.
  • So oft wie möglich in den Wald zu gehen und sich von der Schönheit der Natur überwältigen zu lassen.
  • Sich FÜR etwas statt sich gegen etwas einzusetzen.
  • Die Angst der anderen, nicht zur eigenen Angst werden zu lassen.
  • Die eigene Angst anzuerkennen und sich mit ihr auseinander zu setzen.
  • Anderen Menschen zu helfen.
  • Kein Leid mit einem anderen Leid zu vergleichen.

Gehen Sie viel in den Wald….