Blumen – oder du bist seltsam

Während ich am Bach stehe und in den Himmel eintauche, der sich im Wasser spiegelt, erinnere ich mich an ein Gespräch mit einer Arbeitskollegin.

„Du bist doch die, die keine Blumen mag,“ behauptete sie überzeugt. „Seltsam, dass du Blumen nicht als Geschenk möchtest,“ fährt sie fort.

Ich liebe Blumen. Nur nicht als Strauss sondern dort, wo sie leben. Ein Blumenstrauss, der langsam zerfällt und stirbt, bedrückt mich.

„Es fühlt sich nicht richtig an für mich,“ erkläre ich ihr. „Du bist seltsam,“ meint meine Arbeitskollegin daraufhin und schüttelt verständnislos den Kopf.

pics and text by canela

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9 Gedanken zu “Blumen – oder du bist seltsam

  1. Sie hat bestimmt „gschpässig“ gesagt, gäll?
    Ich bin es auch. Ab und zu mag ich Sträusse, weil ich ja auch den Zerfall als Teil meines Lebens sehen, akzeptieren und integrieren will, dennoch ist es mir lieber Blumen draußen zu sehen, ist bei Tieren gleich.
    (Ich mag längst keine Haustiere mehr halten. Die Mietze meines Partners gehört ja auch nicht ihm, sie hat einfach ihn als ihren Fütterer auserkoren.)
    Was wäre die Welt trist ohne Blumen!

    • ich mag den tod. wenn die blume stirbt, wo sie gelebt hat, nämlich auf der wiese.
      ich mag den tod, wenn der mensch nicht alleine, an schläuchen angehängt geht, sondern, wenn er zuhause bei seinen liebsten gehen kann. vielleicht ist das naiv 😉

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