Hilfe, ich muss eine Vita schreiben!

Wie gefällt euch meine Vita? Habe ich etwas vergessen? Grammatikalische Korrekturen willkommen!

Canela wurde im August 1965 in Altstetten, Kanton St. Gallen, Schweiz, geboren. Seit ihrem dritten Lebensjahr lebt sie im Kanton Aargau. Ihr Vater stammt aus Andalusien, ihre Mutter aus Navarra. Obwohl sie Tochter von spanischen Migranten ist, sprach sie zuerst Schweizerdeutsch statt Spanisch. Nach dem Gymnasium hatte sie keinen blassen Schimmer, was sie werden wollte und landete schliesslich im Marketing.

Mit 39 begann sie, nebst Beruf, Journalismus an der Schule für angewandte Linguistik in Zürich zu studieren. Sie brach das Studium ab, weil sie schwanger wurde und weil sie sich vor dem Gedanken fürchtete, als Journalistin fremde Menschen interviewen zu müssen. Bevor sie die Schule verliess, ermunterte sie ihr Lieblingsdozent weiter zu schreiben. Im August 2006 begann sie zu bloggen.

2008 absolvierte sie eine Weiterbildung zur Texterin. Ein Jahr später erhielt sie, anlässlich des Swiss Text Awards, für einen Jahresbericht eine Ehrung mit dem Award-Nominierten-Diplom. Was sie bis heute nicht verstanden hat und trotzdem freut.

Sie liebt es, frei von der Leber zu schreiben. Das Redigieren ihrer Texte hingegen, verursacht bei ihr von schlechter Laune bis hin zu depressiven Verstimmungen. Sie mag die deutsche Grammatik, beherrscht sie aber nicht so, wie sie es sich wünscht. Schachtelsätze hingegen mag sie gar nicht, beherrscht sie jedoch ziemlich gut. Mit der Kommasetzung lebt sie auf Kriegsfuss. Ihre Satzstellungen treiben sie manchmal zum Wahnsinn.

Sie geht für ihr Leben gerne in den Wald walken. Ohne Musik kann sie nicht leben. Sie arbeitet immer noch im Marketing und lebt zusammen mit Sohn und Freund.

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5 Gedanken zu “Hilfe, ich muss eine Vita schreiben!

  1. Eine sachliche Vita von einer sympathischen, mutigen und selbstkritischen Canela. Sehr faktenreich und mit einer Prise Ironie, deshalb gefällt sie mir. 😉 Ich vermisse die wortgewaltige Bildsprache…

    • meine liebe, merci! doch wenn es um mein eigenes leben geht, ist es eher nüchtern. eigentlich könnte ich kurz zusammengefasst schreiben: frau und mutter, lebt und arbeitet.;-)

  2. je nachdem, wer sie bekommen soll, würde ich einiges weglassen oder näher ausführen.
    aber so für die blogosphäre find ich sie gut. nicht zu viel, nicht zu wenig. humorvoll. selbstkritisch.
    auf fehler hab ich heute gar nicht geachtet, gravierende kann es keine haben. 🙂
    wofür soll sie denn sein?

    • es ist für ein buch mit geschichten aus meinem blog. was würdest du näher ausführen oder gar weglassen? meinen kampf mit der grammatik? 🙂

  3. …also den kampf mit der Gramatik würde ich auch auf jeden Fall weglassen. Schon alleine deshalb, weil sie mich auch nicht im entferntesten interessiert.

    hallo canela,

    ich würde die vita so schreiben wie Du im Blog schreibst, Das macht die Sache einfach authentischer. Und wenn Dir dann was einfällt was wichtig erscheint, schreib es.

    Im übrigen würde ich Deiner kurzen & nüchternen Zusammanfassung in keinem Falle zustimmen. Natürlich könnte man es machen, sogar ich könnte so eine „Mist“ über mich schreiben. Aber etwas mehr ist dann doch passiert – denn sonst würden wir nicht schreiben, gell ?
    Jedes Leben ist doch gewürzt mit eben jenen Anekdoten, die das Leben doch so lebenswert machen. Auch wenn man oft gezwungen wird im nachhinein über sich selbst zu lachen oder sich zu wundern.
    Wenn dem nicht so ist, DANN ! hat man was falsch gemacht.

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