Unten am Bach

Wir sassen am Ufer des Baches und beobachteten ein Entenpaar wie es an uns vorbeischwomm. Deine Hand, die wie frisch erschaffen schien hielt meine, der man die Zeichen der Jahre ansah.

Viele haben mir erzählt, sie liebten mich, keinem habe ich wirklich geglaubt. Bei dir aber fühlt es sich anders an. Echt und wahr.

Vielleicht sind es die Hormone, die mich an der Nase führen. Vielleicht ist es meine unerschüttliche Hoffnung, jemanden zu finden, der zu  mir passt, die mir meinen Blick trübt. Oder vielleicht ist einfach das, was es ist. Eine tiefe Verbundenheit, die klar und rein ist, wie der Bach auf dessen Grund wir sahen.

Du merktest, wie ich deine Hand und meine betrachtete. Du weisst, dass ich ab und zu über unseren Altersunterschied denke. Und als ich etwas sagen wollte, fielst du mir ins Wort: „Du bist so geschmeidig wie wilder Honig. Du bist mein Babe!“ Dein Daumen strich mir sanft über meinen Handrücken.

Ich lachte laut auf, du grinstest. Wir verstanden uns.

pic & text by canela

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5 Gedanken zu “Unten am Bach

  1. Zuweilen spürt man die Liebe auch, wenn man zuhört, wie jemand erzählt…Von dem anderen Menschen erzählt…Nicht was er sagt, sondern WIE er es sagt….
    (Ich hätte ihn verknuddeln können, wäre ich nicht mit 120 kmh unterwegs gewesen und hätten meine Hände nicht das Lenkrad umklammert)

    *Kuss an euch beide*

  2. es ist wie es ist, sagt die liebe … sagt fried. in einem seiner wunderbaren liebesgedichte.
    nimm es einfach, wie es ist. jetzt.

    ich gönn es dir 😉

    herzlich, soso

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