Da war ich doch an der Finissage von Stephan Schacher

in der Photogarage und schaute mir „31 Days, 31 Ways, 31 Minds“ an. Hier mein Lieblingsbild von Stephan. Eine interessante Ausstellung mit einer grossen Überraschung. Ich traf meine beste Freundin wieder, die ich hatte, als ich sieben Jahre alt war.

Sie sah mich an und behauptete ohne zu zögern: „Ich kenne dich!“ Bei mir fiel der Groschen nicht sofort. Bis ich ihr meinen Nachnamen sagte und sie antwortete: „Wir waren mit sieben Jahren die besten Freundinnen.“ Und siehe da, als ich meinen Zoom einsetzte und ihr Gesicht eingehend betrachtete, ging auch mir ein Blitzlicht auf.

Sie war die erste Person überhaupt, die mir erklärte wie Kinder gezeugt werden. Und ich erinnere mich, wie absurd ich das fand: Der Mann steckt sein Ding in die Frau hinein und dann soll es Kinder geben….  absolut unmöglich!

Sie hingegen sagte mir: „Ich weiss noch genau, wie deine Mutter mir zeigte, wie man deine wilden Haare föhnen muss, damit es zwei brave Zapfenlocken gibt. Oder wie mich deine ganze Sippe nachhause begleitete als ich bei dir übernachtete. Und meine Mutter dann entrüstet meinte, ich hätte euch alle ins Haus einladen sollen, wenn mich schon die ganze Familie begleiten würde. “

Inzwischen sind fast 40 Jahre vergangen. Ich glaube, wir haben uns noch einiges zu erzählen.

by canela

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5 Gedanken zu “Da war ich doch an der Finissage von Stephan Schacher

  1. ich geniesse es auch immer wieder, Freunde aus alten Tagen wieder zu sehen und selbst nach so vielen Jahren erzàhlen sie Sachen die mir Unmöglich erscheinen 🙂

    • ich treffe selten alte freunde, weil ich nicht so viele freunde habe. um so erstaunlicher ist es für mich, wenn ich dann jemand treffe, der mir als kind viel bedeutet hat. vorallem weil sie die freundin eines fotografen ist, der wiederum ein bekannter meines freundes ist. zufall? schicksal?

  2. Zwei Gedanken zum Thema:
    – Zufall sind Dinge (oder manchmal auch Menschen); die uns zufallen. …
    – Zufall und Schicksal sind meiner Meinung nach zwei Seiten einer einzigen Muenze. Dir wurde eine Begegnung geschenkt, nutze sie 🙂

    • eine Muenze (die des Lebens? — meiner Meinung nach hinkt hier der Vergleich ein wenig: Leben darf nicht mit Gold aufgewogen werden; aber die Muenze mit den zwei Seiten ist nun mal ein fester Begriff) – auf der einen Seite Zufall, auf der andern Schicksal…
      oder sind Zufall und Schicksal Zwillingsschwestern; die wenn sie nicht eins sind; so aehneln sie sich doch..

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