Kleine liebgewonnene Gewohnheiten

gibt es schnell zwischen zwei Menschen, die noch nicht so lange zusammen sind, aber sich schon ziemlich oft gesehen haben.

Das erstaunliche ist, dass man sich ganz schnell an kleine gemeinsame Rituale, zum Beispiel morgendliche Zeremonien, gewöhnt. Doch was passiert wenn einer für zehn Tage weg ist? Dann wird alles, was man alleine tut, blöd!

  • Aufstehen am Morgen und keinen Mundgeruch des Anderen riechen= Blöd!
  • Alleine zähneputzend in der Wohnung herumspazieren und mit vollem Zahnpastamund reden und niemand hört zu= Blöd!
  • Kaffee trinken, ohne das Schlürfen des Anderen zu hören= Blöd!
  • Ganze schnell ins Badezimmer verschwinden, weil der Kaffee seine Wirkung tut und man die Türe mit sieben Riegeln verschlossen hat und die drei Schallschutzwände vor die Türe geschoben hat, damit er nicht reinkommt, aber vorallem er ja nichts hört=Blöd!
  • Niemanden aufhalten können, weil er ja auch ins Bad muss, aber man glaubt, das Badezimmer sei nun für immer geruchlich vergiftet und müsse nun mindestens 40 Tage unter Giftgasalarm-Quarantäne gesetzt werden= Blöd!

Und so zählt man sehnsüchtig die Tage bis sie vorbei sind. Da ist nichts mit diesen doofen Sprüchen wie «Carpe diem» oder «Lebe den Tag, als wäre es dein letzter.» Ha ha, sag ich da nur. Alles blöd!

by canela

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7 Gedanken zu “Kleine liebgewonnene Gewohnheiten

  1. @sofasophia: alles blöd, jeder tag 😉

    @leonope: ja! vom ächzen bis zum aufprall im wasser ist jeder erdenkliche lärm zu hören. 😀

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