Wer bist du?

Wenn du niemanden nahe an dich lässt, wirst du nie genau herausfinden, wer du bist! Du wirst glauben zu wissen, wer du sein könntest. Und sag nicht, dass du nicht wissen willst, wer du wirklich bist! Das wollen alle; wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Dein prüfender Blick im Spiegel sagt dir, dass du das, was du siehst, dem entspricht, was du sehen möchtest. Mehr nicht. Aber ob du wirklich dich vor den Augen hast, weisst du erst, wenn du in andere Augen blickst und zulässt, in dich hineinzuschauen. Ungeschminkt und zersaust. Verwundbar und weich. Schau dich am nächsten Morgen im Spiegel wieder an. Du wirst erstaunt sein, was und wen du sehen wirst.

Wenn du dich nicht öffnest, wirst du nicht verwundet. Aber du bekommst auch nichts, denn deine Türen sind verschlossen. Sei dir eines sicher: Wer Angst hat, sich ohne Maske zu zeigen, wird eines Tages hinter dieser verfaulen.

by canela

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17 Gedanken zu “Wer bist du?

    • ja jeder ist in seinem fahrwasser gefangen. aber man kann auch ab und zu sich meandrieren lassen. kein einbetonierter fluss, sondern überschwemmen und das eigene flussbett entstehen lassen 😉

  1. Schwierig, ja. Allerdings stimme ich Canela ausnahmslos zu.

    All die Masken wären weitaus weniger verbreitet, wenn wir uns alle nicht so sehr davor fürchteten zu zeigen, wer wir sind… vor allem uns selbst gegenüber.

    • ja, ich glaube, die meisten fürchten sich mehr vor sich selber als vor anderen. nur wissen sie es meist nicht.

  2. …ich stelle es mir nur schwierig vor in andere augen zu schauen um mich zu betrachten, da ich ich mir nicht zutraue, mich so zu sehen, wie ich mir vorstelle, dass der andere mich sieht….

    meistens weicht diese vorstellung dann von der realität ab, hab ich die erfahrung gemacht

    • hier geht es nicht darum, was du dir vorstellst, wer du sein könntest, sondern wer du tatsächlich bist. alleine schafft man das selten. ausser du bist ein erleuchteter….:-D

    • hab auch nicht gesagt dass man dass alleine schafft, sondern lediglich dass ich es für schwierig halte mich in anderen augen zu betrachten, da jedermann sicht sehr sujektiv ist …das neutral zu beurteilen und in die eigene bewertung miteinfliessen zu lassen find ich sehr schwierig.

  3. Mist! Muss Du mir unbedingt sagen, dass das was mir jeden Morgen im Spiegel entgegenblickt nicht ich bin?!

    Aber hey, manchmal liegt es wirklich nur an verdorbenen Getränken des Vorabends 🙂

    • gröhl du wieder. ich muss nach einer durchzechten nacht auch an die haustüre gehen und mein namensschild betrachten, um mich zu vergewissern, ob das monster im spiegel tatsächlich ich bin.

  4. ..genau – wunderschön gezeichnet hast du dies, liebe canela

    …die gefühle, die wir unseren freunden entgegenbringen, spiegeln die gefühle wider, die wir für uns selbst hegen…sagte einst aristoteles…

    • da hatte der aristoteles nicht so unrecht, nicht wahr? mist und ich dachte, ich sei die erste, die sooooo tiefgründige gedanken hat 😉

  5. Du Glückliche hast ein Namensschild! Ich müsste erst mal drei Stockwerke runter laufen um dann zu merken, dass ich gar kein Schild habe. ICH KANN es demnach gar nicht sein! 😆

    • öhm ich auch. wohnst du bei mir? 😉 drei stockwerke runter, erst dann wüsste ich, ob ich, auch wirklich ich bin.

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