Mein Leben im Zoo

Ich habe diese Woche in einem Zoo gelebt. Mein Trübsal wurde immer wieder vom Löwen angebrüllt oder der Tiger fletschte die Zähne beim Anblick.

„Nupi“ (Snoopy) schoss Bälle und der Power Ranger bewachte eifersüchtig die „Mokotive“. Dafür hat Batman kapituliert. Der liegt seit bald einer Woche herum. Auch Helden sind ab und zu müde.

Der sonst so mutige „Kaiboy“ (Cowboy) hat sich unter dem Sofa versteckt. Er erinnert mich an eine Person, die einen Krieg angezettelt haben soll aufgrund einer Lüge. Er ist Texaner. Aber nicht alle Texaner sind Lügner. Sandy ist auch Texanerin aber sie ist nett und ehrlich. Sie ist Patriotin. Vorallem aber kann sie gut Karate. Mir gefällt das.

Der Zoowärter hatte allerhand zu tun. Wenn Tiere nicht im Käfig leben, ist es selten harmonisch. Das eigene Überleben ist wichtiger als der Respekt vor anderem Leben. Das ist übrigens auch bei Menschen so. Selten wird man das Leben eines Anderen vorziehen, wenn man entscheiden kann. Ausser es ist das vom eigenen Kind. Aber auch hier gibt es schreckliche Taten, wie bei den Tieren. Tiere sind halt auch nur Menschen.

Nächste Woche bin ich am Meer. Schön wärs zu dritt. Ohne Zoo. Ok, ich könnte mich überreden lassen, den Löwen und die Tigerfamilie mitzunehmen. Und vielleicht täte Batman etwas Sonne gut. Aber der Kaiboy bleibt zuhause, der hat schon zuviel Unheil angerichtet.

by canela

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6 Gedanken zu “Mein Leben im Zoo

  1. Also ich würde den „Kaiboy“ schon mitnehmen. Ich würde ihm nur seine Beine entfernen damit er nicht davonlaufen kann, wenn er wieder mal unbeaufsichtigt ist, seine Arme entfernen, damit er nicht pausenlos die falschen Nummern wählt und seine Lippen vernähen, damit er nicht sprechen kann wenn er nicht gefragt wurde. Ich würde ihn in eine hübsche, regenbogenbunte Fahne wickeln und ihn einen richtig fetten Joint rauchen lassen. Und dann würde ich ihn die Marseillaise singen lassen 🙂

  2. aus kaiboy wird koboy und wenn er dann bei cowboy ankommt braucht er keinen zoo mehr sondern nur noch ein paar chicas. tja, dann kommt er auch nicht mehr mit in die ferien. 😆

    @ leonope
    diesen kaiboy würde ich ins sternenbanner wickeln und auf dem heldenfriedhof begraben. als rabatt liesse ich noch „tschortsch dubbeldu husch“ auf einem dutzen memorials seiner wahl einmeisseln. ich befürchte, er geht nicht drauf ein und es ist sowieso zu spät. 😉

  3. @leonope: du bist ja brutal und fantasievoll wie immer 😆 wobei wie kann er singen und einen joint rauchen, wenn du ihm seine lippen vernäht hast. das gäbe höchstens ein summen….

    @zores: der kaiboy wird sagen, ich habe mein bestes getan. obwohl er ganz tief innen weiss, dass er verdammten mist gebaut hat. und irgendwann werden ihn die seelen einholen, die für seine idee starben und ihm das leben oder der tod zur hölle machen.

  4. ich bin schon froh, wenn aus dem „Kaiboy“ nicht plötzlich ein Calboy wird ;-). ein alternder solcher ist ja gerade drüben überm grossen teich am rumbellen und hofft irgendwann als „mr. president“ angesprochen zu werden, hoffentlich nicht!
    Gary der gefällt mir auch noch ganz gut. hat ausdrucksreiche sprache 😉

  5. Nur noch zwei Tage und dann ist der „Kaiboy“ nicht länger Präsident. Nur wer weiß ob dann die Welt nicht von Alaska aus regiert wird 😛

  6. @ tobias
    bloss dass nicht! konnte mit frauen die mit dem gewehr unterm kopfkissen schlafen noch nie so gut, ist eher was für james bond (und nach alter bond manier sterben dort bekanntlich ja alle weiblichen akteure einen gewaltsamen tod) 😉

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