Einestages kommt Spiegelonline gedruckt in deine Hände

Ich stand am Kiosk und bezahlte etwas Dreieckiges, das ein Sandwich sein sollte. Mein Blick ruhte auf Neon, das ich kürzlich das erste Mal gekauft hatte. Der Inhalt hat mich nicht beeindruckt. Seit ich andere Blogs lese, finde ich viele Magazine langweilig. Blogschreiber sind oft bessere Geschichtenerzähler als die Menschen, die für Heftchen schreiben.

Plötzlich rutschte mein Blick ein bisschen weiter rechts und ich sehe Spiegel-Online „einestages„. Ich betrachtete Madonna und fragte mich: Wie kann man eine Blase mit einem Kaugummi machen und gleichzeitig einen Lollipop in der Hand lutschen? Ich habe das gedruckte Online-Sammelsurium gekauft. Denn ich staunte und wollte wissen, wie andere die 80iger Jahre erlebt hatten.

Ich staune öfters. Zum Beispiel bei Menschen, die sich pseudolocker im Netz geben. Sie schreiben bei vielen Gelegenheiten, wie gerne sie fremd poppen. Und nehmen dann die gehörnte Person mit, wo andere diese Tatsache (Träume?) wissen. Wäre das ein Mann, würde man ihn als Arschloch betiteln.

Nicht dass ich per se etwas gehen fremdgehen hätte, man kennt ja den Namen der Person, mit der man das Bett teilt. Aber wenn man es rausposaunt, sollte der oder die Partner/in auch damit einverstanden sein. Vielleicht bin ich zu dumm, um so eine moderne Beziehungen zu verstehen.

Nicht modern ist, in einer Beziehung mit Selbstmord zu drohen und einen Versuch zu begehen, indem man sich  20 Abführmittel mit Rum verabreicht. Man kann sich nicht zu Tode scheissen. Glaube ich. Aber ich bin ja kein Ärztin.

Wäre ich Ärztin würde ich auch empfehlen, nicht mit einem Mann Kinder zu bekommen, der aus einem extremen patriarchalischen geprägten System stammt. Das wird Probleme geben, vorallem wenn man einen Grundstock an Emanzipation in den Genen trägt.

Aber ich bin keine Hellseherin und meine Meinung ist nicht sacro sanct. Ich glaube das schreibt man so? Ich hatte mal 2 Jahre Latein, weil ich nicht in die Kochschule wollte. Und einige dachten doch allen Ernstes, ich sei eine Streberin.

by canela

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7 Gedanken zu “Einestages kommt Spiegelonline gedruckt in deine Hände

  1. Der schärfste „Selbstmordversuch gegen Verlassenwerden“, der mir je zu Ohren kam:
    Jemand hat versucht, sich mit zwei Johanniskrautpillen zu vergiften, um dann in der Wanne mit kaltem Wasser in den Tod zu gleiten. Aber nach 3 Minuten sei ihm zu kalt geworden, da kam er dann wieder heraus.

  2. Ich war nach der Sauna schon hin und wieder 10 min im Kaltwasserbecken, Daher weiß ich, dass das nicht genügt, um aus dem Leben abzutreten. Allerdings hatte ich auch keine Johanniskrautpillen.

  3. @Monika: na dann willkommen und viel spass oder so. 😉

    @herrtwiggs: sie sind mir einer! ihre verehrung lässt mich erstarren. vor ehrfurcht. merci für ihre ehrung in ihrem blog, verehrtester.

    @buchstaeblich: mit johanniskraut? gröhl! 😆 der ist ja super. aber alle achtung 3 minuten ist länger als ich es aushalten würde.

    @ngb: ach du bist doch nicht von dieser welt! 10 minuten? bist du ein saunafakir?

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