Promiskuitiv zu sein, ist etwas normales.

Promiskuitiv zu sein, ist nichts besonderes. Besonders ungewöhnlich ist es, monogam leben zu wollen. Was man als normale Beziehung erklärt, gab und gibt es in den seltensten Fällen. Religion und Patriarchat haben Regeln aufgestellt, damit (mehr) Frau und (weniger) Mann kuscht!  

by canela

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9 Gedanken zu “Promiskuitiv zu sein, ist etwas normales.

  1. Stimmt.
    Wir haben heute die Wahl, ob wir triebhaft und archaisch leben wollen. Oder uns der Monogamie und dem gemeinsamen Wachstum zuzuwenden.

    (Zu Kirche lasse ich mich bewusst hier nicht aus. Es würde den Rahmen sprengen, glaub mir 🙂 )

  2. *schwerseufz* Ein schwieriges Thema. Gerade momentan mal wieder Gesprächsstoff zwischen mir und Schatz… 😦

  3. @zores: 😉

    @mme lila: also wenn ich den umkehrschluss mache, heisst das, wenn wir triebhaft archaisch leben, gibt es kein wachstum? was ist mit all den kuckuckskindern 😆 ?

    @andreschneider: ihr kaut schon jetzt an diesem thema herum? ihr seid doch erst frisch zusammen!?

    oder ist das mein beschränktes hetero-denken, welches sich solche herausforderungen in dieser phase der beziehung nicht vorstellen kann (will)?

  4. *lach*

    …du hast mich bewusst falsch zitiert ;-).
    ich meinte das geistige zusammenwachsen und ich weiss, dass du das auch so verstanden hast.

    *schmatz*

  5. @ canela: Das hat mit schwul/hetero nichts zu tun (rede ich mir jedenfalls ein), ich denke, das liegt an der Natur des Einzelnen. Mir jedenfalls tut diese Diskussion gerade sehr weh — und er meint, ich mache ihm mit meinen Ansprüchen das Leben schwer. Ja, so ist das.

  6. @andreschneider: das habe ich auch nicht geschrieben.

    aber wenn du das thema ansprichst, ich kenne viele schwule pärchen, die dieses thema so für sich gelöst haben, dass wenn einer lust hat auf einen anderen, der partner immer dabei ist. so kann man nicht „fremdgehen“, weil sich ja alle kennen 😉

  7. Blut geleckt am Lasterhaften,
    wo man haltlos zuckt und reibt,
    das bisschen Wärme zu erhaschen,
    erhitzt im Drang nach mehr Verlangen:
    Bleib… Leib… bleibe bei mir…

    Grausam hat es mich hervorgebracht,
    im Wechselfieber absehbarer Zweifel,
    ob all der Müh und Logik abgeklärter Meister,
    Zahn um Zahn, zum Trotz:
    Treib… reib… bring das Spiel voran…

    Solange wir einander sind,
    beherrscht vom Ausdruck der Gefühle,
    entkommen wir dem Ernst der lächerlichen Lage,
    jenem Tod um einen halben Schritt voraus, wenn er uns lässt:
    Schrei… schreib… schrei es hinaus…

    Die Leere zeigt, was mich enttarnt,
    ich Zögling pissliger Gedanken,
    der Taum ist Heimat meiner Ferne,
    schlaflos die Nacht in ihrem Abendkleid, Aug um Aug:
    Wein… wein… Weib und Gesang…

    Betörend jenes, das betäubt,
    zwecks Selbstverlust ergaunert mit Gewinn,
    abgrundtiefer Höhenflug, von der Leiche im Keller überlebt,
    sie haben nichts bemerkt zu alledem:
    Schweig… schweige… schweig, Du gute Miene des Bösen…

    Die Opferrolle als Erlösung,
    wer hätte das gedacht,
    das schwarze Schaf ist Unschuldslamm,
    die Scham im Wolfpelz, ha, ich bin entgeistert:
    Laut… leise… in Demut von Fall zu Fall.

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