Reden wir darüber

Meine Nicht-Aargauer Freundinnen und Freunde sind in Therapie. Falls jemand, der mich persönlich kennt und kein AargauerIn ist, kann er oder sie sich bei mir melden. Ich fülle das Anmeldeformular für die Gruppentherapie aus.

Denn AargauerIn zu sein ist keine Neigung oder ein Trieb… Es ist natürlich. Ihr könnt mich nicht verändern, nur ihr selber müsst lernen damit zu leben.

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17 Gedanken zu “Reden wir darüber

  1. herrlich! tut gut.

    ich lebe mit dem ‚dünkel‘ aargauerin zu sein schon seit jahren im ‚ausland‘ (z.z. im kt. bern), doch die bernerInnen sind echt toleranter als die zürcherInnen, voll wahr. immer wieder hörte ich dort lebend was von entwicklungshilfe … grrrrr …

    ich bin gerne aargauerin und habe nicht vor, meinen dialekt irgendwann abzulegen. „ach, ihr habt sogar einen eigenen dialekt?“

    ja, und nicht nur einen!!! danke canela für dein plädoyer!

  2. @rockgöre: nur wenn du ein jucken im linken auge hast, wenn du mich siehst und meinen dialekt hörst. 🙂 aber wie ich dir schon mal schrieb, du scheinst hart im nehmen zu sein. ich sage da nur: katja ebstein! 🙂

    @wirbel: weisst du, mir ist das eigentlich wurst wegen den kantonen. ich urteile ja nicht kantonal, ob ich jemand mag. ich finde es nur witzig, was für vorurteile herrschen gegenüber aargauer. dafür soll man hier etwas gegen solothurner haben. kann ich auch nicht verstehen.

    das obige plakat übrigens war usprünglich eine kampagne gegen alkoholsucht.

    schlussendlich finde ich es total lustig, wenn sich wer auch immer über aargauer mockiert und so selber zeigt, was er oder sie für ein bünzli ist.

  3. Sind die Kantonsgrenzen eigentlich bewacht? Ich möchte in Kürze nämlich in die Schweiz fahren.
    Nicht dass ich etwas falsch mache 🙂

    @canela: Was Du schreibst gefällt mir. Vielleicht komme ich ja in den Aargau, aber das Buchungssystem der deutschen Bahn kennt „Aargau“ nicht. 😉

  4. Ich bin vielleicht dumm, aber. . . was ist denn ein Aargauer? Klar, jemand aus dem Aargau, nehme ich an, aber. . . ist das schlimm??

  5. @falki: ich weiss, ich war mal mit einem berner verheiratet. 🙂

    @redder: 😉

    @zores: ach was?! mein schätzi ist basler, DAS ist vielleicht schwierig 😆

    @ngb: ihr hab das doch auch in deutschland. die schwaben sind so, die hessen sind so. oder nicht?

    @andreschneider: du bist doch nicht dumm! für zürcher sind aargauer doof. und dieses plakat war ursprünglich gegen alkoholsucht . nur ein witzbold hat einen aargauer daraus gemacht. was ich persönlich höchst amüsant fand.

    ich weiss eigentlich nicht, was mich in diesem kanton lebend anders machen soll, als die leute in den anderen kantonen. hohlköpfe gibt es überall…

    @acqua: kommt jetzt da dein krankenschwesterherz zum tragen? 🙂

  6. @aqua
    danke aqua, deine anteilnahme an meinem schweren schicksal tut mit soooo gut. 🙂

    @canela
    also mit einer baslerin hätte ich möglicherweise weniger probleme (rein sprachlcher natur), aber sicher wär’s sonst nich so schön (nicht sprachliche kommunikation). 😆

  7. Gilt hier eigentlich Bürgerrecht oder Sozialisation? Herr T. hat nämlich ein aargauer Bürgerrecht und eine zürcher Sozialisation. UND ICH HALTE ES TROTZDEM MIT IHM AUS!

  8. @canela: Ja klar, kennen wir auch 🙂
    Hört sich „bei Euch“ nur etwas rigoroser an.
    Die Schweizer, die ich bis jetzt kennen gelernt habe, könnte ich jedenfalls nicht so klar in Schubladen stecken – es sei denn, sie sprechen französisch oder rätoromanisch – und deshalb werde ich die Kantonsgrenzen nicht weiter beachten. 😉

  9. @acqua: du bist ja gar keine biologin… aber ich weiss nur du hast was mit wissenschaft und ökologie studiert. oder so.

    @diefrogg: hier geht es eigentlich mehr um herrn t. wie geht er mit dieser inneren zerrissenheit um?

    @ngb: es ist halb so heiss, wie es gekocht wird 😉

    @leonope: na dann hast du doch schon zwei städte geschafft. falls du mich mal kennenlernst, dann hast du den aargau, als GANZER kanton, schon abgehakt 🙂

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