Nightmares on Wax

In ein paar unachtsamen Minuten verliere ich meine Beherrschung. Alpträume in Wachs. Weich und formbar.

Ich weine wie ein Schlosshund vor C. Alle meine Kraft verlässt mein Körper, er wird schlaff und sackt zusammen. Ich bin müde, ich kann nicht alles auf meinen Schultern tragen. Und dann kommt sie, umarmt mich und sagt mir Wörter, die ich schon vergessen habe. Aber sie waren voller Zuversicht und Wärme.

Dann atme ich tief durch. Und ich rieche sie. Wir kennen uns seit ich 17 bin. In ein paar Jahren sind es 30 Jahre. Und dann kommt dieses Stück. Und alles wird leicht. Noch ein Glas Wein, noch eine Zigarette, noch ein paar Seufzer für die Liebe, die so einfach ist und von so vielen Dingen im Leben torpetiert wird.

Immer ist jetzt, die Ewigkeit ist heute.

Ich wünschte, er wäre hier.

by canela

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4 Gedanken zu “Nightmares on Wax

  1. Liebe Canela,
    was Du schreibst ist wie ein Bild Deines Inneren.
    Ich sehe förmlich Deinen Schmerz und freue mich, dass Du jemanden hast der Dich hält.
    Niemand muss immer stark sein.

  2. ich will und muss nicht immer stark sein. stimmt!

    es geht um die balance von: sich dem zu ergeben, was einem qualvoll beschäftigt und dem sich zusammen zu reissen, um andere dinge im leben meistern zu können.

    es geht nur um die balance, mehr eigentlich nicht….

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