Wenn sich Seele und Leidenschaft paart, gebären sie el duende

Lagavulin schmeckt mir einfach. Er riecht gut und meine Zunge wälzt sich gerne in einem Schluck Whiskey, bevor er heruntergeschluckt wird. Nach zwei bin ich besäuselt.

Wir zwei, sie und ich, freuen uns auf Malaga. Fisch essen, Picasso besuchen und am Strand dem Meeresrauschen zuhören. Männer, Musik, Bücher sind die Themen.

Sie ist rockig, ich bin jazzig und elektronisch. Und wir beide mögen Flamenco.

Der Flamencotanz überzeugt nur, wenn man seine Seele und sein Leid präsentiert. Wenn man die Leidenschaft, dank dem Ausdruck im Gesicht, hinausschleudert. El duende , der Teufel, der Kobold, die Inkarnation von einer Liebesnacht zwischen Triebe, Seele und Leidenschaft, besitzt nicht jede Flamencotänzerin oder Flamencotänzer. Nur perfekte Technik macht das Wesen dieses Tanzes nicht aus. Man muss es fühlen, und nicht nur der Tänzer sondern auch der Zuschauer. Der Zuschauer muss empört sein, weil er so tief berührt wird. Dann hat der Tänzer oder die Tänzerin el duende.

Dann behaupte ich, dass viele Schweizermänner Stockfische beim Flirten seien. Ich werde eines besseren belehrt. Er langhaarig, Gitarrist und Musiklehrer, setzt sich in unsere Nähe und fängt ein Gespräch mit uns an. Gitarren und Rock sind unser Gesprächsstoff. Die Faszination der Gitarre, Mme Lila möchte gerne mal eine sein und spüren, wie das Gefühl ist , gespielt zu werden. Er lächelt.

by canela

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