Ausklingen des Urlaubs: Gedanken und Musik dazu

Ich höre Neil Diamond in der Endlosschlaufe. Ich mag es ja eher elektronisch, aber diese Stück ist einfach schön. Mein Urlaub ist vorbei, leider. Ich trinke Sekt. Spanischen wohlgemerkt.

Heute lag ich an der Sonne und schon bin ich zimtiger. Ich fühle mich gerade etwas prickelnd, wird wohl der Sekt sein, der Spanische.

Als ich die Rechnung der Tagesmutter vorgestern sah, konnte ich mich fast nicht erholen. Ich glaube ich schicke meinen Sohn in eine Montessori Tageskrippe. Für dieses Geld sollte er wenigstens Englisch und Musik lernen. Finde ich. Und ein Malatelier soll es auch bald geben. Da würde sich sicher sein Vater freuen.

Canelito plappert. Soviel, dass andere nur noch staunen. Herrgottnochmal er ist 2 Jahre alt! Da labern die nicht so viel. Und ich finde er sollte den Text des Horses with no name können. Das Stück von Neil, das ich gerade zum 42igsten Mal höre.

Wir könnten über Pferde reden. Oder zumindest so tun. Ich habe keine Ahnung davon. Aber für ihn würde ich mich in Bücher einlesen. „Mum, why do the horses not have any name? I don’t know my son. I think this text has a political background.“

Nach dieser Woche mit meinem Sohn, will ich nochmal eins. P. machst du mir eins? So ein kleines, mit weichen Ärmchen und Beinchen. Eins, das so gut riecht wie Canelito?

Wisst ihr eigentlich, dass mein Sohn nach Vanille und Honig gerochen hat, als ich ihn stillte? Er hatte was Süsses und Zartes an sich. Ich hätte ihn fressen können.

Stillen ist schmerzhaft, und ich sah keine farbigen Bilder eines prallen, lächelnden Babys vor mir. Erst nach einiger Zeit, gewöhnt man sich, dass man aufeinander angewiesen ist. Er, dass er trinkt, ich, dass meine Brust leer wird.

Kinder auf die Welt zu setzen ist so anstrengend. Man hat selten Zeit für sich selber und man ist froh, wenn man Zeit für sie hat. Aber niemand gibt einem soviel Sinn. Sinn fürs Schöne, Weiche, Zerbrechliche, für das Leben und das Ewige.

Ja fürs Ewige! Man setzt einen Samen in das Kind, weil es ein Teil von dir ist. Und wenn es weitere Kinder macht, ist man irgendwie ewig. Geiler Gedanken finde ich im Moment.

Heute, in drei Wochen habe ich wieder Geburtstag. Schön ist es, irgendwie. Aber auch wehmütig. Irgendwie. Rülps!

by canela

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9 Gedanken zu “Ausklingen des Urlaubs: Gedanken und Musik dazu

  1. dann wünsche ich viel vergnügen 🙂 du hast recht, erst bei zwei kindern hast du dein genetisches material vollständig weitergegeben…

  2. Sollten die Perlen des Cava (von Freixenet?) dich zu einem kleinen „Bäuerchen“ genötigt haben? 🙂 Alles Gute schon mal vorab zum Freudentag! Und natürlich auch für deinen Canelito. Das mit den Pferden kommt schon noch 🙂

  3. @rogerrabbit: da bin ich ganz deiner meinung

    @leonope: es war cava aber von codorníu ;-). und ja ein rülpser in ehren tut irgendwie gut *grins. danke für die wünsche.

  4. @falki: logisch gebe ich es weiter.

    der erdenbürger wohnt ja auch eine zeitlang als untermieter in mir, dann kann er auch etwas genetischer ballast mitnehmen, damit er keine verstopfungen kriegt 🙂

  5. DIE Frage blieb ja unbeantwortet. Ja klar, mit Dir reproduziere ich meine Gene nochmals. Dürfte eine interessante Mischung werden.
    Vielleicht riecht es ja nicht so gut wie Canelito, dafür ist es davor gefeit, von Dir gefressen zu werden. 😉 um so geschützt, unseren genetischen Ballast in seine Zukunft zu retten.

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