Der Sinn des Lebens

Manchmal wache ich morgens auf und glaube an nichts
Weder an das Erfüllende, noch an das Unvermeidbare
Geschlossen in Vakuum des Frühlichts
Starre ich in das Unfassbare:
in den Sinn des Lebens

Wenn ich dann aufstehe und mich vor den Spiegel schleppe
Meine Augen suche und mein Blick fragt mich: Leb ich noch?
Sehe ich warmes Braun und mein Blut wie Flut und Ebbe
Meine Einsamkeit gierig auffüllt wie ein leeres Loch
als wäre das Meer mein Leben.

Deine Hände mein Gesicht halten, mit Daumen die Tränen verreibst
Die Leere mit tosend schäumenden Wellen auffüllst
Und nur mit der folgenden Umarmung alle bösen Geister vertreibst
Mich mit Liebe und Inbrunst aufwühlst
Die Suche war nicht vergebens.

by canela

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2 Gedanken zu “Der Sinn des Lebens

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