Femme

er schob behutsam und langsam ihre locken zur seite wie ein schwerer vorhang. wenn er sachte mit seinem gesicht vom haaransatz, weiter zu ihrem ohr fuhr und dann weiter seine nase ihren hals entlang strich, spürte er ihren schauer. ihr rücken formte sich langsam zu einem bogen. ihre brust flatterte schmetterlingshaft und die atemzüge wurden schneller, kurzer, spitzer.

dann sog er ihren duft ein wie ein ertrinkender, der nach luft rang. und sie liess sich einatmen, wie eine rose, die darauf wartete, ihren wohlgeruch preiszugeben.

sie war eine mimose und roch nach ihr. dazu ein hauch rosenholz vermischt mit ylan ylang und ein stäubchen iris. veilchen und jasmin tanzten. der moschus wälzte sich.

er liess sich betören. sie liess sich riechen.

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6 Gedanken zu “Femme

  1. @andi: danke.
    @globy: kaum, wegen dem geschreibsel?!
    @rogerrabbit: ich las das buch vor ca. 20 jahren. den film sah ich nicht. wäre eh enttäuscht gewesen.

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