„Ich schreibe nicht so schöne Dinge wie du“ flüsterte er ihr ins Ohr, dabei strich er mit der Hand über ihren nackten Rücken. „Das macht doch nichts.“wisperte sie und räkelte sich wie eine Katze. „Nimm mich als leeres Blatt und schreibe auf mir!“
Und mit seinen Fingern und Zunge als Schreibfeder begann er Geschichten zu schreiben. Auf ihren Rücken, ihren Schenkel, in ihren Schoss, auf ihre Brüste und in ihrem Mund.
Von Fischen, die er angelte und sie nach dem Fangen wieder zurück in die See liess. Von Booten, die nach der Ebbe nicht mehr ins Meer zurück konnten, bis sie die Flut wieder ins Meer riss. Vom eckigen Stein, der von den Wellen aufgefressen wurde, um geschliffen und rund an den Strand gespuckt zu werden. Vom Wassertropfen, der einsam war und sich ins Wasser warf und sich auflöste.
Einen Tintenklecks hinterliess er in ihrem Herzen als er ging. Wenn man genau hinschaut, sieht man noch den kleinen Flecken.
text by canela
pic by farblos
Be-rührend dieser Text…
Von: diekreide am 2. August 2009
um 2:21
wunderbar!
er schreibt anders schön – ganz klar!
und du schreibsteben auch anders schön! danke!
Von: Sofasophia am 2. August 2009
um 3:02
Hoffentlich hat er nicht gesabbert
Von: leonope am 3. August 2009
um 7:27
@diekreide: also wenn ich das „be“ weglasse und rührend lese, ist das wie „jö-wie-härzig“?
@sofasophia: diese geschicht ist nichts reales;-) ausser in meinem kopf.
@leonope: du wieder, gröhl!
Von: canela am 3. August 2009
um 4:34
Der text ist Romantisch und Gefühlsecht. Auch wenn er nicht der Warheit entsprechen solte könnte er für andere vieleicht zur Warheit werden
Von: Raziael am 12. August 2009
um 6:04
@Raziael: hallo auf meinem blog! ach ich nehme es auf meinem blog mit wahrheiten nicht so ernst. wäre alles wahr, was ich schreibe, würde ich schon lange hinter schwedischen gardinen sitzen.
Von: canela am 13. August 2009
um 5:52
Schon möglich aber ich finde es gut wenn jemand sagt was er denkt oder spontan in den sinn komt.
Von: Raziael am 14. August 2009
um 6:36