Verfasst von: canela | 1. Juli 2009

Bob der Baumeister oder Handwerker on Stage

Ich habe wieder einmal eine intensive Sozialstudie betreffend Männer hinter mir.  Diese verlief nicht in läppischen fünf Minuten, sondern hat einige Wochen intensives Studium meiner Zeit beansprucht. Nebenbei habe ich den Jahresbericht erstellt, das ganze Corporate Design-Projekt vorangetrieben, Inserate getextet und weiss ich was noch durchgeführt. Kurzum ich habe eine schwere, aber auch schmackhafte Zeit hinter mir.

Bei uns tummeln sich seit einiger Zeit Handwerker herum.  Das Gebäude in dem ich arbeite wird saniert.  Eigentlich würde mir ein solcher Vorgang am Arsch vorbeigehen. Aber nachdem es bei uns im Flur und in der Mensa extrem nach Testoren gerochen hat, wurde ich aufmerksam. Und da fiel es mir wie Schuppen vor den Augen: Wir hatten echte, körperlich arbeitende Kerle bei uns im Gebäude.

Hier die Kurzfassung

Der Gerüstebauer:Ist kräftig und flink. Hat starke Oberarme, ist oft tätowiert. Liebt Teamarbeit und ist so schnell beim Aufbauen, dass frau sich den Luxuskörper nicht mal in Ruhe ansehen kann. Kaum war er da, war er weg! Wir Frauen hatten überhaupt keine Chance, ihn zu begutachten.

Der Maler:Ist meist etwas dicklich. Hat starke Oberarme, dafür einen dicken Hintern. Riecht nicht besonders gut, aber das liegt wohl daran, dass sein Riechorgan von all den Farben ziemlich lädiert ist. Ist leider immer noch da. Wir Frauen wären froh, hätten wir nicht so viele Chancen ihn zu begegnen oder zu riechen.

Der Dachdecker: Ist schlank und wendig. Ist tätowiert und er ist der Mister unter all den Handwerkern. Es gibt einen, der das perfekte Gesicht hat mit grünen Augen.  Sein kräftiger Körper ist braungebrannt. Er hat einen Arsch, an dem frau sich gerne die Zähne ausbeissen würde. Kaum holt er sich Kaffee bei uns in der Kantine, sabbern ihm ein paar Frauenaugen hinterher (nicht nur ich, wohlgemerkt!). Frau notiert sich genau, wann er Kaffeepause macht. Frau beginnt sogar wieder zu rauchen, damit man ihn anstrahlen kann im Raucherabteil.  Wir Frauen wünschten uns viel mehr Chancen, ihn rein „zufällig“ zu treffen, wie zum Beispiel schwindelfrei sein und wie Mary Popins auf dem Dach spazieren zu können.

by canela


Antworten

  1. *lach* da soll jemand sagen, dass frauen nicht auf echte kerle stehen?
    guten appetit! ;-)

  2. Gehört sicher in die Kategorie „Hohe Kunst der Werbung“. Absolute Weltklasse :)

  3. Ich versuche gerade mir den Dachdecker vorzustellen. Er muss eine Augenweide sein.

  4. waren keine schreiner, laden- oder messebauer da ?

  5. …ach: außerdem bin ich für gleichberechtigung. warum gibt es eigentlich keinen oder nur kaum weibliche handwerker ? entgeht uns da nicht was ?

  6. @sofasophia: ja zum anschauen und essen auf jeden fall :-D njam njam, schlabber….

    @leonope: der spot? oh ja damals frauen als gierige waiba zu zeigen war ja auch eine art revolution ;-)

    @Susa: er ist wirklich bildhübsch anzuschauen. und verleitet zum träumen.

    @gokui: schreiner? weiss nicht. aber es gibt auch malerinnen, die an unserem gebäude „hängen“.

    wieso frauen weniger handwerker sind? sozialisierung nehme ich an…

  7. Yeah, der spot :) Absolut unschlagbar wie geil man einen Tropfen von einer Dose klauen kann LOL

  8. …ja und was ist mit dem „Hauswart“ ???
    schliesslich hat er den Vorteil, dass er das ganze Jahr anwesend ist und auch das Klo reparieren kann, wenn mal was anfällt!

    Warum den Blick in die Ferne schweifen lassen, wenn das Gute doch so nah ist ;)

    • unser hauswart hat schnauz und ist dick :-(

  9. …ja halt der typische klischee Hausmeister ;)

  10. …dazu dürfte dann noch der graue kittel und der hut fehlen. *augenroll*

  11. ftw Hausmeister Krause ? ;)

  12. jo genau ! ekelhaft solche typen, rufen immer erinnerungen an die schulzeit wach, was ?

    • …da ich selber zu dieser spezie gehöre, halt ich mich mal lieber zurück hehe, aber hoff doch dass ich ein wenig vom Klischee abhebe ;) , trotzdem Hausmeister Krause ist Kult! …sischer sischer ;)

  13. [...] Kursleiter etwas doziert, ich aber gar nichts höre, noch sehe, weil draussen vor dem Fenster die Gerüstebauer mit lautem  Getöse und vorallem nacktem Oberkörper am Arbeiten sind und ich den Blick beim [...]


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