Weisst du, du kannst weise Sprüche von irgendwelchen Autoren zitieren oder Weisheiten lesen und sie weiter plappern wie ein Papagei. Dabei enspricht dein Leben nicht mal dem Punkt am Ende des Satzes.
by canela
Weisst du, du kannst weise Sprüche von irgendwelchen Autoren zitieren oder Weisheiten lesen und sie weiter plappern wie ein Papagei. Dabei enspricht dein Leben nicht mal dem Punkt am Ende des Satzes.
by canela
Veröffentlicht in Canelas Kaffeesprüche
Trifft leider auf viel zu viele Menschen zu. Zu 100%. Drum pfeif ich auf Zitate und mach was ich will
Von: leonope am 4. September 2008
um 7:33
den punkt auf den punkt gebracht *smile*
Von: zores am 4. September 2008
um 9:19
das eine muss das andere ja nicht ausschliessen. ich mag zitate und weisheiten, sie dienen mir als denkanstoss – so verkehrt kann das nicht sein.
das leben will gelebt werden ja – jeder tut das auf seine eigene, für ihn richtige weise.
Von: hierundjetzt am 5. September 2008
um 3:11
@leonope: ich mag sie manchmal. weil sie was wahres haben. aber dass sie als kompensation zur eigenen wahrheit hingehalten werden, das stört mich.
@zores: du bist mein liebster punkt!
@hierundjetzt: stimmt, ausschliessen muss sich das nicht. und denkanstösse sind gut, wenn man sie weiterentwickelt. nur merke ich bei einigen, dass sie nach dem zitate vorlesen, mit dem denken aufhören.
Von: canela am 7. September 2008
um 12:32
@ canela
punkt! *bigsmile*
Von: zores am 7. September 2008
um 12:35
Das hier gibt mir überraschend viel zu denken. Ich meine… Ich zitiere ja nie und brauche mich deshalb nicht zu hinterfragen. Aber ich habe mir auch schon überlegt, es auf meinem Blog zu tun: Um meine Befindlichkeit zugleich zu zeigen und zu verhüllen. Wenn Du weisst, was ich meine… wahrscheinlich nicht. Ich fürchte, ich werde demnächst ein Beispiel bringen müssen!
Von: die frogg am 7. September 2008
um 11:49
richtig, fällt mir sofern häufig auf, dann heißt es “Ich weiß, dass ich nichts weiß” und dann wird die anscheinend beispielhafte Anekdote aus dem eigenen Leben dazu erzählt, die in keiner Variation in einer geringen Weise dazu passen würde.
Ich mag Zitate und setze sie auch manchmal ein, aber sehr selten am Anfang, meistens irgendwo mitten drinnen um meine Erläuterung nochmal durch andere Worte nachzubilden, dabei glaube ich oft zu wissen, worum es in dem Zitat geht und mache keinen Unsinn draus.
Von: robdoc am 8. September 2008
um 1:27
Als Aphoristiker und Sprüchklopper muss ich hier eine Meinung nicht nur haben sondern zudem äußern, über gelegentlichen Missbrauch und wichtigtuerische Zitierer per se: Auch ich mag es nicht wenn Idioten mit mir reden als sein ich der Idiot.
Katzenelson,
gez.: Vom Leben!
Von: Katzenelson am 8. September 2008
um 9:50
Manchmal ist Zitieren unumgänglich. Solange man wenigstens richtig Zitiert machen Zitate durchaus Sinn ^^
Von: netzsolutions am 11. September 2008
um 11:32
@diefrogg: ich würde gerne ein beispiel lesen, wie du das meinst. zeigen und verhüllen im gleichen moment? nur du schaffst das textlich virtuos umzusetzen
@robdoc: hallo hier! ich finde zitate witzig. sofern sie aus einem munde kommen, der auch ohne zitate witzig ist.
@katzenelson: ich finde, wenn idiotische zitate von idioten zitiert werden, hat es wiederum etwas niedliches.
@netzsolutions: richtig zitieren ist das eine, sinn machen im kontext des erzählten etwas anderes. ich mag es lieber, wenn man etwas eigenes sagt und sich nicht mit fremden federn schmückt.
Von: canela am 14. September 2008
um 8:41
um dich zu *zitieren*:
das hätte ich kaum besser sagen können
Von: aprikose am 17. September 2008
um 8:13
@aprikose: ich bin selber erstaunt über meine kommentare. es liest sich, als ob ich mir dabei etwas gedacht hätte.
Von: canela am 18. September 2008
um 1:24