Verfasst von: canela | 15. Januar 2008

Dumme Frauen

Für die dummen Frauen hat man die Galanterie;
aber was tut man mit den Klugen?
Da ist man ratlos.
Heinrich Mann (grosser Bruder von Thomi)

Ich bin nicht dumm, mag aber galante Männer.


Antworten

  1. - für die klugen frauen hat mann den humor, und wenn sie den deinen nicht verstehen, dann sind sie zu klug für dich und du lässt am besten deine finger von ihr.

  2. @falki: :-) auf selbstbewusste männer, fahren kluge frauen ab…..

  3. Man muss auch nicht so oder so sein oder so oder so handeln, nur, weil der eine oder andere Mann-Bruder das geschrieben hat. Ich finde die auch masslos überschätzt.

  4. Allgemein wird Dummheit überschätzt und zu sehr dramatisiert – dabei ist sie nichts weiter als ins Defizit relativierte Intelligenz.

    Und so beginnt eine dumme Frau einen dennoch gescheiten Satz: “Mein Mann hat gesagt…”

  5. @andreschneider: ich bin so und so und so. ich bin nicht nur so. aber das weisst du ja!

    was mich belustigt an diesem zitat ist, dass es von jemandem geschrieben wurde, der immer im schatten seines jüngeren bruders lebte und wahrscheinlich ein starkes geltungsbedürfnis hatte. wo kann man sich sein ego aufpolieren? na bei frauen! und wenn sie etwas weniger gebildet sind, dann noch mehr…..

    @Katzenelson: dummheit – was immer das wirklich ist – ist ein gutes ziel, um seine eigenen frustrationen loszuwerden.

    aber der satz, gefällt mir, hehe.

  6. Ich mochte den Heinrich ja immer lieber als den Thomas. Thomas hat mich zu sehr genervt mit seiner Selbstverliebtheit. 1000 Seiten in drei Absätzen, ein Satz über fünf Seiten und derlei sprachlichen Irrsinn. Den “Tod in Venedig” fand ich zum ERBRECHEN langweilig. :-( “Der Untertan” hingegen war ein guter, kurzweiliger Roman.

  7. Heinrich Mann liebte seine zweite Frau, Nelly Kröger, die von Thomas eher verachtet wurde, weil sie in seinen Augen vulgär, ungebildet , die Familie kompromittierend und außerdem alkoholkrank war. Heinrich gehörte überhaupt nicht zu der Art von Männern, die dünkelhaft ihr Selbstbewusstsein an Frauen polieren, dafür war er zu sehr Kavalier. Im Gegensatz zum sublimierenden Thomas, der seine Sehnsüchte weitgehend literarisch auslebte und sie ansonsten den gesellschaftlichen Konventionen opferte. Ich lese aus dem Zitat deswegen eher das Gegenteil raus. Man(n) ist aphoristisch etwas ratlos, weil kluge Frauen einfach gar keine Verwendung für Komplimente und Schmeicheleien haben.

    “Wenn Du zum Weibe gehst, verpacke deinen billigen Plunder mit größter Sorgfalt oder kehre nie zurück, denn auch das einfältigste Frauenzimmer lässt sich nicht zweimal vom gleichen Hausierer übers Ohr hauen.” ;-)

  8. @chuckles: danke vielmals für deinen kommentar. das wusste ich alles nicht und auch für deine sichtweise, die mir durchaus auch einleuchtet. der letzte satz, ist herrlich :-)


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